Kabellose Stromübertragung “WiTricity”
Sonntag, 30. August 2009
Ich wusste gar nicht, dass das System schon so nahe an der Marktreife ist, aber ich liebe es schon jetzt.
Talks Eric Giler demos wireless electricity
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Kommentare
frage 1 ist, ob das feld irgendwie gerichtet und gebündelt ist. wenn nein, dann müsste es bei ausgedehntem feld doch zu ziemlichen verlusten kommen (analog: du kannst nicht ne glühlampe ins zimmer stellen und 5 meter davon entfernt ein device, die alle helligkeit der lampe "aufsaugt"). wenn gerichtet, dann müsste es irgendein tracking des empfängers im raum geben (schwierig, aber machbar - war mal bei mobilfunkantennen so angedacht um die notwendige leistung zu reduzieren)
frage 2 ist "wirklich keine auswirkung auf andere objekte?" ... genau eine resonanzfrequenz zu treffen ist schwierig, aber nicht unmöglich, wie schon oft genug einstürzende brücken (resonanz mit luftströmung / wind) und sogar teekessel mit denen man programme von naheliegende radiostationen auffangen konnte zeigen.
frage 3 schliesslich ist "kein elektrisches feld"? das magnetfeld schwingt, wird auf- und abgebaut. und normalerweise ist dann bei elektromagnetismus das elektrische feld senkrecht zum magnetischen.
Ansonsten: Ich freue mich auch wenn das marktreif ist! Endlich ein vollständig kabelloser Computerarbeitsplatz
Bei Präsentationen sollte man immer skeptisch sein, wie wir beide ja wissen
Aber alleine die Vorstellung, Laptops ohne Batterie, Handys die immer volle Leistung haben usw. ist schon verlockend. Natürlich darf der gesundheitliche Aspekt und die Energiebilanz nicht vergessen werden, aber irgendwo muss man ja mal anfangen.
Ich war nur über die Entwicklung von einer Glühbirne 2006 zum LCD in 2009 erstaunt, oft kommen solche Projekt ja nicht über die Versuchsanordnung hinaus.